Bring Dein Yoga aufs nächste Level - mit Alignment!

Es gibt was Neues: Den Alignment-Blog! Tusch, Trubel, Heiterkeit! Doch was bedeutet Alignment eigentlich? Tatsächlich ist es die englische Übersetzung des Begriffes “Ausrichtung”. Und im Yoga-Kontext ist damit die Ausrichtung des Körpers und einzelner Körperpartien gemeint.

 

Wofür braucht man Alignment im Yoga überhaupt? Reicht es nicht einfach, zu turnen? Klar, auch das kann man machen. Vielleicht ist Dir aber auch schon aufgefallen, dass Dir manche Asanas leichter fallen und nach einer Weile “langweilig” erscheinen. Du kommst in Trikonasana (Dreieck) mit den Fingern an Deine Zehen oder hebst Dich easy in Bakasana (Krähe). ‘Been there, done that’, sagt man im Englischen. Ich war da schon, hab's gemeistert. Oder Dir fallen einige Asanas von Natur aus eher schwer und du kommst nicht weiter. “Wie bitteschön soll ich im Chaturanga Dandasana stark bleiben und mich in einem Stück Richtung Boden absenken?”. Diese Frage höre ich öfter und neben “üben, üben, üben” hilft hier vor allem ein ausgefeiltes Alignment. Denn manchmal sind es kleine Veränderungen und Einzelheiten in Deinen Bewegungsabläufen, die eine mächtige Wirkung haben.

 

Aber jetzt mal ehrlich: geht es im Yoga nicht um viel mehr, also nur um ‘been there, done that’ und das Meistern irgendwelcher Brezel-Bewegungen? Ich sage: auf alle Fälle! Das Brezeln ist lediglich das äußere Erscheinungsbild, welches uns dabei hilft, besser in unser Inneres zu blicken. Und das sowohl auf der körperlichen, als auch auf der emotionalen Ebene (mehr zu den Ebenen des Seins findest Du hier!). Da es vielen von uns aber schwer fällt, uns beim Sitzen auf einem Stuhl auf unser Inneres zu konzentrieren, turnen wir. Und natürlich, weil wir uns danach so fantastisch fühlen.

Wenn Du beim Yoga auf Dein Alignment, also die genaue Ausrichtung Deines Körpers, achtest, dann hast du einen direkten Zugang zu Deinem Körper und Körpergefühl. Du kannst Deine Grenzen und Möglichkeiten immer wieder wahrnehmen und ausloten, vielleicht stellst Du sogar fest, dass die Wahrnehmung für Deinen Körper feiner wird. Durch diese feinere Wahrnehmung und das stückchenweise Auseinandersetzen mit einer Asana bleibt Deine Praxis ungemein spannend, gerade wenn Du als Ashtangi seit Wochen/Monaten/Jahren die selbe Serie turnst.

 

Ganz nebenher ist eine gewissenhafte Ausrichtung in den einzelnen Asanas auch wichtig, um Verletzungen vorzubeugen. Ganz egal ob Rück- oder Vorbeuge, Drehung, Balance oder sonstige Brezeleien: beim Yoga geht es manchmal ordentlich zur Sache und wir verlangen unserem Körper einiges an Akrobatik und Kraft ab. Mit der richtigen Ausrichtung einzelner Körperteile kannst Du sicher und bewusst üben, so,dass die einzelnen Yoga-Übungen ihre volle Heilkraft entfalten können.

 

So, nun genug gequatscht, nächste Woche geht es los! Ich freue mich wahnsinnig, euch in die Tiefen der Ausrichtung mitnehmen zu dürfen. Gibt es eine Asana, die Dir besonders schwer fällt, bei der Du gerade nicht weiterkommst, oder deren Alignment Dir schon immer ein Rätsel war? Lass es mich wissen, hier in den Kommentaren oder auf Facebook!

 

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