10 Dinge die dir niemand über Yogalehrerausbildungen erzählt

1. Egal wie gut Du Dich vorbereitest, Du bist nicht gut vorbereitet

Sobald sich jemand entscheidet an einer Yogalehrerausbildung teilzunehmen, ist er auf einmal regelmäßiger im Unterricht denn je. Das ist gut so, wir empfehlen das sogar. Vor allem, um eben gut vorbereitet zu sein. Das bedeutet allerdings nicht, dass es überhaupt einen Zustand gibt, in dem man gut auf eine Yogalehrerausbildung vorbereitet sein kann. Egal wie weit Du bist, wie kräftig oder flexibel, jede Yogalehrerausbildung bringt Dich an den Rand Deiner Grenzen. Und auch das ist gut so, denn erst dann kannst Du über Dich hinaus wachsen.

 

2. Du wirst Tränen verdrücken

Tränen? Ja, tatsächlich Tränen. Die meisten Menschen die ich kenne, die eine Yogalehrerausbildung gemacht haben, haben sogar nicht nur ein Tränchen verdrückt. Die Intensität der Praxis löst alle möglichen gut verpackten und weg gesteckten Themen. All die Dinge, die für verspannte Schultern, zu feste Hüften oder instabile Gelenke sorgen, werden wach gerüttelt, geknetet und an die Oberfläche katapultiert. Furchtbar??? Ganz und gar nicht. Denn nur so kannst Du sie loswerden! Mach’ dich auf was gefasst.

 

3. Du wirst Schmerzen haben

Und zwar überall. Nicht weil Dir das Yoga nicht gut tut, Du über Deine Grenzen hinaus gehst, oder Du Dich verletzt. Das will ich zumindest nicht hoffen! Aber Du hast wahrscheinlich Deinen Körper in Deinem Leben noch nie so intensiv an seine Grenzen gebracht. Permanenter Muskelkater und etwas, was wir "Öffnungsschmerz" nennen, kann allerdings häufig auftreten. Wichtig dabei ist, sei mit Deinem Lehrer im Gespräch. Denn es gilt “Öffnungsschmerz” von kaputt-machendem-Schmerz zu unterscheiden. Aber auch das wirst Du in der Ausbildung lernen. Nur sei gewarnt, ohne Schmerzen kommst Du durch keine Ausbildung durch.

 

4. Du wirst davon laufen wollen

Es wird Aufgaben, Tage, Übungen geben, wo Du glaubst nicht mehr zu können. Dich so nicht zeigen zu wollen, diese Position nicht auch noch zu machen, nicht vorne stehen zu müssen für den Probeunterricht. Da Dich jede Yogalehrerausbildung über Deine Grenzen hinaus wachsen lässt, sodass Du einen Riesenschritt vorwärts machen kannst, wird es immer wieder diese Momente geben in denen Du am liebsten einfach davon laufen würdest oder Dir die (nicht vorhandenen) Bettdecke über den Kopf ziehen willst. Das ist nicht schlimm! Und der sichere Rahmen, Deine Mit-Azubis und Deine Lehrer werden liebevoll dafür sorgen, dass Du da bleibst.

 

5. Du wirst mit all Deinen Unsicherheiten und begrenzenden Glaubenssätzen konfrontiert sein

Ja, so ist das in der Lernzone. Wenn Du Dich mutig aus der Komfortzone des normalen Yogaunterrichts in eine Yogalehrerausbildung begibst, wirst Du weit mehr Weiterentwicklung erleben als nur schönere Yogaasanas oder perfekteres Pranayama. Dir werden Unsicherheiten und tief sitzende Glaubenssätze bewusster als je zuvor und Du wirst durch die Arbeit mit dem Yoga, und in manchen Ausbildungen auch durch die Unterstützung von Coaching, die Möglichkeit haben auf ungeahnten Ebenen über Dich hinauszuwachsen.

 

6. Du wirst Dich verlieben

In Deinen Mattennachbarn? Ne. Also, klar, vielleicht auch das, aber das meine ich damit nicht. Sondern Du wirst Dich komplett neu in Deine Yogapraxis verlieben. Du wirst Dich in Deinen Körper, die ungeahnten Möglichkeiten und in die Schönheit des Lebens die entsteht, wenn Du durch die Weisheit des Yogas drauf schaust, verlieben. Es wird Tage geben, an denen Du nach Hause kommst und vor Liebe und Glück platzen könntest und an denen Du nicht verstehen kannst, wie man nicht immer in diesem Zustand von “bliss” leben kann!

 

7. Freundschaften bekommen eine neue Qualität

Durch die intensive gemeinsame Arbeit wirst Du mit Deinen Mit-Azubis zusammenwachsen. Einerseits durch die körperliche gemeinsame Arbeit mit und aneinander, aber auch durch die Tränen, den Schweiß und die individuellen persönlichen Prozesse, werden sich tiefe Freundschaften entwickeln. Freundschaften in denen Du eine Ebene teilst, die Du vielleicht bisher in anderen Begegnungen vermisst hast.

 

8. Dein Leben wird sich für immer verändern

Ja, das wird es. Egal ob Du planst tatsächlich später zu unterrichten oder die Yogalehrerausbildung “nur” für Dich, Deine Praxis und Deine Weiterentwicklung nutzt - die Transformation durch die Du in der Ausbildungszeit gehst wird Dich und Dein Leben verändert zurück lassen. Und zwar zum Guten… Du kannst gespannt sein…

 

9. Du wirst ordentlich durcheinander kommen

Und es kann gut sein, dass all die Dinge dich und dein Leben für eine Weile ziemlich durcheinander bringen. Denn wenn Du Dich in dieser Zeit super intensiv und in schnellem Tempo weiterentwickelst, dann muss der Rest Deines Lebens erst mal hinterher kommen. Und das kann für ein ordentliches Durcheinander sorgen. Achte darauf, mit Deinen Freunden, Partnern und Deiner Familie im Gespräch zu bleiben, damit Deine Veränderung für eine neue Möglichkeit steht, anstelle davon zum Störfaktor zu werden.

 

10. Du wirst lebendiger sein denn je

Nach diesem transformativen Prozess wirst Du lebendiger sein, als Du es Dir jetzt vorstellen kannst. Du wirst Krusten, Begrenzungen und Steifheiten hinter Dir gelassen haben und mehr in der Schönheit Deines eigentlichen Seins erstrahlen. Du wirst Dir mehr erlauben auszuschwingen und Dir sicherer sein darüber, wer Du eigentlich bist. Und zwar nicht intellektuell, sondern tief in Dir drin macht alles auf einmal einfach mehr Sinn.

 

Es lohnt sich also wirklich! Auch wenn der Transformationsprozess nicht ohne ein paar sichtbare oder unsichtbare Kratzer vonstatten geht, ist es die Investition in Dich auf jeden Fall wert. Und zwar zeitlich und finanziell. Du kannst Dir noch nicht vorstellen wie es auf der anderen Seite ist. Es lohnt sich. Wir begleiten dieses Jahr im Frühling eine weitere Gruppe durch diesen transformativen Prozess. Anna Rossow und mir macht es unendlich Freude, Dir zu ermöglichen all das zu erfahren. Denn wir wissen schon, das was Du mit nimmst, geht weit über die korrekte Ausführung der Asanas, die richtige Unterrichtstechnik und das perfekte Präsentieren hinaus. Die eigentliche Möglichkeit geht viel tiefer.

 

Abgeschreckt? Neugierig geworden? In unserer Gruppe haben wir noch eine Hand voll Plätze frei.

 

 

Das schöne ist, es hört ja nicht auf. Denn nach der 200 Std. Ausbildung folgt die 300 Std. Ausbildung. Da geht es dann noch mal tiefer… so schön. 

 

Du interessierst Dich für eine der beiden Ausbildungen? Lass uns über Deine Ausbildungspläne sprechen und vereinbare gleich einen Telefontermin mit Dana.

 

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Hab einen fantastischen Tag, 

Deine Dana