Wie ich es schaffe, morgens um 5 Uhr aufzustehen und fit zu sein

Wenn Menschen erfahren, dass ich immer morgens um 5 Uhr aufstehe, sind sie meistens geschockt bis beeindruckt. Was die meisten nicht wissen – was für einen Unterschied für Deine Vitalität, Deinen Schlaf, Dein Essverhalten, Deine Energie über den gesamten Tag es macht, wenn Du’s wie die Lerche machst. Ich erinnere mich noch gut daran, dass das früher für mich auch so war. Mittlereile denke ich überhaupt nicht mehr drüber nach. Ich liebe den frühen Morgen. Ich liebe es, morgens ein halbes Jahr lang im Dunkeln in der Stille durch die Wohnung zu tapsen, meinen Tagesstart zu genießen, meine Yogapraxis zu machen und dann super fit, erfrischt und entspannt um 7 Uhr die Kids zu wecken. Und ich liebe es auch, mit der Sonne gemeinsam aufzustehen und, wenn ich auf der Yogamatte stehe, geblendet zu werden von dem rötlichen Licht.

 

Du ahnst nicht, wieviel Energie Du tankst, wenn Du den Tag mit zwei Stunden Mußezeit beginnst. Und wie inspirierend es ist, um 7 Uhr schon so viel geschafft zu haben. Ich habe dann schon 20 Minuten meditiert und meine Yogapraxis gemacht. Ich habe schon einen Liter Wasser getrunken, meinen Darm entleert und meinen Verstand für den neuen Tag ausgerichtet.

 

Wie mache ich das also?

Das Allerwichtigste für mich ist es, nicht dogmatisch zu werden. Wenn ich also sage, ich stehe IMMER morgens um 5 Uhr auf stimmt das nicht ganz. Bei mir klingelt nur unter der Woche der Wecker um 5 Uhr. Am Wochenende schlafe ich oft auch länger bis 7 oder 8 oder, wenn ich alle paar Wochen oder Monate mal eine lange Nacht hatte, auch mal bis 9 Uhr. Sobald ich nämlich dogmatisch werde, springt bei mir innerlich der Widerstand an. Dann ist mein Anspruch zu hoch und es ist vorprogrammiert, dass ich über kurz oder lang ganz damit aufhöre.

 

Ich stehe also nur von Montag bis Freitag um 5 Uhr auf. Ganz wichtig für mich ist auch, dass ich genügend Schlaf hatte. Ich gehe also in der Regel zwischen 21:30 Uhr und 22 Uhr ins Bett. Besser geht es mir, wenn ich zwischen 21 - 21:30 Uhr ins Bett gehe, aber da schlägt der Rebell in mir quer. Das ist mir oft zu früh. Es kommt auch ein bisschen auf die Jahreszeit an, wieviel Schlaf ich brauche. Je wärmer es wird, desto weniger Schlaf brauche ich. Je kälter es ist, oder auch in den Phasen von der einen zur nächsten Jahreszeit, brauche ich mehr Schlaf.

 

Was noch?

Ich achte nicht nur darauf, dass ich rechtzeitig schlafen gehe, sondern ich achte auch darauf, dass ich besonders tief und fest schlafe. Denn je besser ich schlafe, desto erholter bin ich, desto leichter ist es für mich aufzustehen. Meine letzte Mahlzeit am Tag ist also in der Regel vor 18 Uhr. Oft sogar vor 17 Uhr. Denn es ist tatsächlich so, dass Dein Schlaf tiefer und erholsamer ist, wenn Dein Körper nicht mehr mit Verdauung zu tun hat. Bedeutet das, dass ich nie nach 18 Uhr esse? Nein, das tut es natürlich nicht. Auch da bin ich nicht dogmatisch, aber der Normalzustand ist, dass das letzte Mal, dass etwas Essbares in meinen Mund kommt, vor 18 Uhr ist. Das tue ich alleine deshalb, weil ich morgens direkt den Unterschied merke. Wenn ich später und schwerer esse, wache ich gerädert auf und komme schlechter hoch.

 

Was für mich der Auslöser war, überhaupt damit anzufangen, so früh aufzustehen, war das Bedürfnis, meinen Tag besser zu strukturieren, mehr zu schaffen und meine Yogapraxis zu stabilisieren, und nicht zuletzt fitter zu sein und ein paar Kilos abzugeben! Morgens um 5 Uhr kommt der Tag mit seinen Anforderungen und den Unwegbarkeiten selten dazwischen. Denn die meisten anderen Menschen schlafen noch. Ich habe erstmal angefangen, mir den Wecker um 5:30 Uhr zu stellen. In der ersten Zeit habe ich das gemeinsam mit einer Freundin gemacht. Quasi als Integritätspartner. Wir haben ein paar Tage lang jeden Morgen um 5:30 Uhr erst kurz telefoniert. Als es einfacher wurde, sind wir umgestiegen auf kurze Guten Morgen Nachrichten. So war ich nicht alleine mit meinem Schweinehund unter der kuschelig warmen Decke. Das hat es viel leichter gemacht!!

 

Was aber der allerwichtigste Grund dafür ist, dass ich es schaffe, dabei zu bleiben, ist das Umtrainieren meiner Gewohnheiten.

Gewohnheiten brauchen eine Weile, um wirklich verankert zu sein. Einige sagen, es dauert 30 Tage. Ich behaupte allerdings, um wirklich tief verankert zu sein, braucht es deutlich länger. Allerdings wird es immer einfacher und der innere Widerstand immer kleiner. Was es auch leichter macht außerdem, ist die unterschiedlichen Erfahrungen zwischen spät Essen – länger schlafen und früh essen – früh aufstehen. Wenn ich morgens meine Meditations- und meine Yogapraxis hatte und schon zwei Stunden für mich alleine genossen habe, dann ist der Verlauf meines gesamten Tages komplett anders als wenn ich erst um 7 mit den Kindern aufstehe. Ich habe mehr Energie, meine emotionale Stimmung ist viel besser, mein Verstand ist wacher und ausgeglichener und ich bin schon “satt”. Mit “satt” meine ich, ich habe nicht mehr das Gefühl, in meinem bewegten Alltag zu kurz zu kommen. Ich habe schon dafür gesorgt, dass erst mal ich dran bin in meinem Tag. Im Gegenzug dazu, wenn ich erst später aufstehe, bin ich irgendwie träger. Ich komme schlechter hoch, ich komme auch schlechter in die Gänge und habe den ganzen Tag über weniger Energie. Ich neige dann dazu, mich schlechter zu ernähren und greife leichter zu ungesundem Essen, von dem ich weiß, dass es mir nicht gut tut. Schokolade wird dann deutlich attraktiver und ich viel weniger effektiv in meiner Arbeit und ich schaffe weniger. Außerdem habe ich dann oft das Gefühl, dass ich zu kurz komme, habe daher schlechtere Laune und das wiederum hat natürlich auch Auswirkungen auf meine Partnerschaft und meine Kinder.

 

Ganz ehrlich – der Preis ist mir einfach zu hoch! Und wir Menschen treffen alle Entscheidungen so: Es ist immer ein Abwägen zwischen dem Preis und dem Nutzen. Bin ich bereit, den Preis zu zahlen für den Nutzen, den ich davon habe? Für mich ist es so, ich bin immer seltener bereit, ihn zu bezahlen nur für späteres Essen und längeres Schlafen. Das hält sich nicht die Waage! Wenn Du jetzt denkst – “Nö, so früh will ich nicht ins Bett.” oder “Das klappt mit dem Essen nicht, ich arbeite ja spät.” oder “voll langweilig”, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du noch keine Ahnung davon hast, wie gut Du Dich auch fühlen könntest, wie es Dir auch gehen könnte, wenn Du früher aufstehst. Du hast noch keine Erfahrung davon, wie groß der Nutzen tatsächlich ist, und daher erscheint Dir der Preis zu hoch. Bei mir ist es mittlerweile komplett anders herum. Mir ist der Preis zu hoch, weniger Energie zu haben. Schlechter drauf zu sein. Schlechter hoch zu kommen. Mich unwohler in meinem Körper zu fühlen. Ungesündere Entscheidung bezogen aufs Essen zu treffen und wahrscheinlich schlechtere Laune an meinen Lieben auszulassen. Und das alles nur, um 1–2 Stunden später ins Bett zu gehen, später zu essen und länger zu schlafen. Wenn ich abends später ins Bett gehe, dann ist es so, als wenn ich mir abends die Zeit und Energie vom nächsten Tag klaue. Und das will ich meistens nicht. Daher liebe ich meine frühen Abendrituale und meine Morgenrituale und habe super viel Energie, bin entspannter und insgesamt viel fitter.

 

Hast Du auch Bock bekommen? Hast Du Lust, Dich besser, ausgeglichener und energiegeladener zu fühlen? Dann mach’ doch mal den Test und gehe heute früher ins Bett! Am besten suche Dir jemanden, der mit Dir startet, dann wird es einfacher!

 

Und wenn Du noch etwas Unterstützung willst, melde Dich zu meinem nächsten Online-Workshop an: “Wie du Deine Gewohnheiten durch einfache Tools dauerhaft ändern kannst!” Da erfährst Du im Detail, wie Gewohnheiten entstehen, warum es so schwer ist, sie zu ändern, und wie Du sie Schritt für Schritt ändern kannst!

 

Klick hier und bring Deine Fragen mit!

 

Let’s change!

 

Liebe Grüße,

 

Dana

* Finde heraus wie Gewohnheiten entstehen

* Wozu sie uns dienen

* und viele Tools, die Du auf jeden Bereich anwenden kannst wie Du sie ändern kannst

* mache erste Schritte um eine Deiner ungeliebten Gewohnheit loszuwerden

* starte eine neue Gewohnheit die Du schon lange etablieren willst

 

Das wird so cool.

Ich freue mich drauf. Bist Du dabei?

Liebe Grüße, Dana.

Kommentar schreiben

Kommentare: 8
  • #1

    Kathrin.panzer@gmx.de (Mittwoch, 08 Juni 2016 11:53)

    Danke, liebe Dana. Diese Inspiration kommt genau richtig!! Zeit mal wieder früher aus dem Bett zu kriechen. Jetzt im Sommer ist das eh viel leichter. Liebe Grüsse sus Lüneburg!

  • #2

    Nina (Mittwoch, 08 Juni 2016 11:54)

    Liebe Dana,
    vielen Dank für diesen Beitrag, er kommt genau zur rechten Zeit :-)
    Um 13 Uhr kann ich leider nicht live dabei sein, aber ich würde mir gern die Aufnahme anhören, wenn auch nur das geht? In jedem Fall ein inspirierendes "Treffen" Euch!
    Ganz herzliche Grüße!

  • #3

    Christina (Mittwoch, 08 Juni 2016 12:10)

    Ich habe das Gefühl irgendjemand möchte, dass ich genau das tu! Ich lese in letzter Zeit so häufig davon wie gut es sein kann früh genug aufzustehen und ich würde es so gern machen, nur lässt es mein Leben im Moment einfach nicht zu.. ich geh morgens um 7:30 aus dem Haus und komme abends häufig erst um 20:30 zurück.. dazwischen habe ich mal eine Stunde Mittagszeit. Wenn ich Glück habe, schaffe ich es um 22:00 im Bett zu sein..

  • #4

    Janina Witt (Mittwoch, 08 Juni 2016 12:19)

    Liebe Dana,

    vielen Dank. Ich überlege schon die ganze Zeit wie ich endlich meinen Schweinehund überwinden kann, morgens um 5. 00 Uhr aufzustehen. Ich habe auch erfahren, dass ich mich leichter fühle , wenn ich am Tag zuvor "ausgewogener" gegessen habe. Dann fühle ich mich zumindest in meinem Körper schon einmal leicht. Und keine Perfektion, was die Uhrzeit betrifft. das funktioniert bei mir auch nicht. Also nocheinmal herzliiichen Dank !!!!!!!
    Ich beginne "jetzt".

  • #5

    Martin (Mittwoch, 08 Juni 2016 21:22)

    Immerhin auf 5:50 komme ich inzwischen auch und nehme mir eine Stunde für Yoga und Meditation. Das ist Klasse. Allerdings schaff ich es noch nicht so früh ins Bett
    Aber das früher raus klappt super

  • #6

    Anita (Donnerstag, 09 Juni 2016 11:09)

    Liebe Dana,

    gerne wäre ich um 13:00h dabei (habe mich angemeldet) doch muss ich arbeiten. Würde mir den Beitrag aber gerne später anhören.

    Euch ganz viel Spaß
    Namasté,
    Anita

  • #7

    Daniela (Donnerstag, 09 Juni 2016 15:05)

    Danke liebe Dana für die Erinnerung. Beginne gleich heute Abend :)
    Liebe Grüße Daniela

  • #8

    Ulrike (Donnerstag, 09 Juni 2016 22:34)

    Liebe Dana,
    würde sehr gerne an deinem Workshop teilnehmen, komme aber erst am 25.6. aus dem Urlaub zurück. Kann ich die Aufnahme dann auch noch bekommen?
    Liebe Grüße Ulrike