PIMPE DEIN FRÜHSTÜCK MIT DIESEM GEHEIMTIPP FÜR DEN GESUNDEN EXTRA-ENERGIEKICK!

Was hat es mit diesen grünen Dingern eigentlich auf sich? In der Yogaszene und Rawfoodszene sind die kleinen Sauerstoff-Bomben schon seit Jahren der Renner. Mittlerweile sind sie auch im Mainstream angekommen würde ich sagen – sie stehen schon bei Budni im Regal. Auch wenn man dazu sagen muss, was man da bei Budni findet, ist ziemlich weit davon entfernt, was einen „echten“ Smoothie ausmacht.

Ich habe mich lange gegen diese kleinen Wunderwerke gewehrt. Warum? Weil ich mit meiner Konstitution aus ayurvedischer Sicht rohes Zeug relativ schwer verstoffwechsel. Meine Lehrerin aus den USA, Ayurveda- und Grünzeug-Profi gleichzeitig hat mich allerdings eines Besseren belehrt. Es ist wie so oft kein „entweder – oder“, sondern ein „sowohl – als auch“. Ich habe mich mutig vorgewagt in meine Lernzone und einfach mal meinen Körper sprechen lassen. Smoothie probiert und geschaut, wie es ihm gefällt. Seitdem ich nun also seit mehreren Monaten stolze Besitzerin eines „Power Blenders“ bin, genieße ich relativ regelmäßig grüne Smoothies zum Frühstück oder auch mal als Abendmahlzeit. Wie geht das denn jetzt zusammen, wo ich ja eigentlich nicht so super das rohe Zeug vertrage? Es ist ganz einfach, die Antwort meines Körper ist, ihm gefällt der grüne Saft. Ich fühle mich wach, wohl genährt und voller Energie, wenn ich so ein Ding getrunken habe.

 

Immer? Nein, nicht immer. Ich muss definitiv einige Dinge beachten. Als Vata-Typ (ayurvedischer Konstitutionstyp) muss ich darauf achten, dass er nicht zu kalt und vor allem auch nicht zu bitter wird. Ich werfe also gerne eine oder zwei Hände voller grüner Blätter in den Mixer (die sind bitter, kalt und oft zusammenziehend) und dann, um das dunkle Grün auszugleichen, meistens noch Banane und Datteln (weil schön süß) und Ingwer (weil schön scharf) und ich gieße das ganze mit relativ heißem Wasser auf. Damit spiele ich dann. Nehme gerne noch säuerliches Obst dazu oder auch mal Zimt und Kardamom oder aber auch für den extra Kick irgend ein schickes „Superfood“. Eins davon ist zum Beispiel Maca-Pulver. Da es unter anderem ein super Eisen- und Eiweiß-Lieferant ist, kann ich das ganz gut haben.

 

Maca kann aber noch einiges mehr (hier mal eine kleine Ode auf die Wunderpflanze):

Es enthält massenhalft Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und alle essentiellen Aminosäuren. Außerdem belegen Studien, dass Maca die Verdauung fördert (auch das für mich sehr geschickt) und Beschwerden der Wechseljahre reduziert (ohne den Hormonhaushalt durcheinander zu bringen). Gut, für mich noch nicht so wahnsinnig relevant, aber schadet ja auch nicht. Es erhöht die Libido, so wie die Größe, Anzahl und Beweglichkeit der Spermien steigert, also Männer fruchtbarer macht. Mehr Libido find ich immer gut und die Fruchtbarkeit kann mir nicht gefährlich werden ;-). Dann macht es uns noch weniger empfänglich für Stress (das finde ich richtig gut!) und senkt den Cholesterienspiegel! Das Zeug kann was, daher ab in den Mixer damit!!

 

 Aber zurück zu meinen Smoothies. Was so cool an dem grünen Saft ist, dass er durch das Chlorophyll in den grünen Blättern eine extra Portion Sauerstoff in Dein Blut bringt. Außerdem nehmen die meisten von uns in der alltäglichen Nahrung zu wenige Bitterstoffe zu sich. Also am besten die Dosis geballt gleich am Morgen erledigt haben. Wenn Du viel Pitta hast, also zu den feurigen Menschen gehörst, denen immer warm ist und die zu einem roten Kopf tendieren, lass die scharfen Sachen alle weg und konzentriere Dich auf viel grün, gerne auch süßes Obst und nimm noch sättigende Sachen wie Nüsse, Samen oder Avocado mit dazu, damit Du es bis zum Mittagessen schaffst. Wenn Du eher eine Menge Kapha hast, also dazu neigst, schnell anzusetzen, vielleicht rundere Formen hast, vom Typ her eher zufrieden oder auch träge bist, dann achte darauf viel, viel Grün, vor allem auch Zusammenziehendes in Deinen Smoothie zu tun. Nimm Schärfe, durch Ingwer, Kräuter oder Gewürze dazu und lass die sehr süßen Sachen eher weg. Man sagt, dass die Hochleistungsmixer die Fasern von grünen Blättern durch die hohe Drehzahl so aufbrechen, dass die Nährstoffe für den Körper verwertbar gemacht werden. Vor allem verwertbarer als würden wir das gleiche einfach so essen. So wie sich Smoothies in meinem Körper anfühlen, würde ich sagen: das stimmt.

 

Worauf Du noch achten solltest ist die Jahreszeit. Auch wenn die Fasern aufgebrochen werden, es ist und bleibt Rohkost. Daher ist es kälter und auch mehr Aufwand für Deinen Körper, zu verstoffwechseln. Meine Erfahrung ist, je wärmer die Jahreszeit ist, desto mehr Lust habe ich auf Smoothies. Je kälter es wird, desto seltener trinke ich sie, und wenn, dann gerne besonders warm und auch gerne schärfer. Aber es gilt: Vertraue auf Deinen Körper und schau was für Dich am besten funktioniert!

 

Meine Kinder sind mal mehr, mal weniger begeistert von den Smoothies. Ich hingegen freue mich immer, wenn mir mal einer geglückt ist, den sie auch gerne mögen. Denn dann haben sie schon am Morgen eine extra Dosis an wertvollen Nährstoffen zu sich genommen, so das ich mich für den Rest des Tages mehr entspanne. Wenn ich einen Smoothie für die ganze Familie mache, achte ich darauf, das mehr leckeres Obst drin ist, lasse die Schärfe weg und schaue, dass jegliche Textur rausgemixt ist. Um die Kids langsam dran zu gewöhnen, kannst Du mit Obstsmoothies starten und dann nur nach und nach etwas Grün dazu tun. Datteln oder auch Rosinen oder getrocknete Pflaumen, vor allem wenn vorher eingeweicht, eignen sich dabei hervorragend, um den Smoothie schön süß zu machen. Probier’s mal aus!

 

Hier ist ein aktuelles Rezept, mit dem ich einen Überraschungstreffer bei meiner Familie gelandet habe. Alle waren begeistert, sogar die kleine 4jährige Tilda, die sich sonst am meisten ziert.

 

½ Apfel

½ Möhre

1 Stück Gurke

3 Pflaumen

Hand voll Feldsalat

1 Blatt Wirsingkohl

4 Datteln

1 Banane

sehr warmes Wasser dazu für relativ flüssige Konsistenz

Alles schick mixen und genießen. Was bei diesem Smoothie allerdings nicht sooooo schön ist, ist die Farbe. Das grün geht mehr ins braun. (Nicht der, der auf dem Bild ist) Aber dafür umso leckerer!

 

So. Soviel zu meinen grünen Morgenden. Trinkst Du auch gerne Smoothies und hast ein leckeres Rezept? Dann teile es unten mit mir. Bin immer Dankbar für neue Ideen. Oder ist das neu für Dich und Du probierst es mal aus? Dann erzähl wie's war!! Was schmeckt Dir besonders gut?

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Die Dana.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Witt Janina (Donnerstag, 22 Oktober 2015 14:09)

    Liebe Dana,
    danke für Deine inspirierenden Worte. Klingt lecker!!! Auch der Beitrag zur Welt. Sehr gut!!!!
    Ich war am Wochenende in Freiburg zum Coaching, nocheinmal ganz spesiell für mein Projekt, was immer dabei heraus kommen mag. War sehr bereichernd. Nun bin ich wieder auf dem Weg der Besserung und werde gleich mal mit Lena mailen , um noch Termine für die assistenz zu besprechen.
    Alles Liebe
    Janina